Auf dem grenzüberschreitenden Keltenrundweg folgen Sie den Spuren der Kelten, die vor über 2000 Jahren sowohl auf der deutschen als auch auf der Schweizer Seite des Rheins siedelten. Der Rundweg führt entlang der Rheinschleife und bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke auf die Landschaft, sondern auch tiefgehende Einblicke in die keltische Geschichte. Zehn informative Tafeln entlang des Weges vermitteln spannende Fakten über das Leben der Kelten und ihrer Siedlung. Der Weg vereint Natur, Geschichte und Kultur und lädt ein, das Erbe dieser faszinierenden Zivilisation zu erleben.

Der idyllisch gelegene Ortsteil Altenburg, welcher zur Gemeinde Jestetten gehört, besticht mit seiner einzigartigen Lage an der Doppelrheinschleife. Die Geschichte von Altenburg reicht weit zurück und ist in den Geschichtsbüchern tief verankert.
Der Keltenwall aus dem 2. Jh. v. Chr. ist das einzig sichtbare Erbe der Kelten in dieser Region. Dieser als «Schanz» bekannte Wall schützte die dahinter liegende Siedlung, welche von ca. 150 v. Chr. bis 15 v. Chr. bestand. In der Wallmitte ist die Rekonstruktion einer sogenannten Pfostenschlitzmauer zu sehen, wie sie früher im Wall existierte.
Der Rhein formte zwei Halbinseln, die einst von den Kelten besiedelt wurden. Die Halbinsel «Schwaben» auf der deutschen Seite dient heute als beliebtes Naherholungs- und Ausflugsgebiet. Auf der Schweizer Seite entwickelte sich die Gemeinde Rheinau mit ihrem eindrucksvollen historischen Kloster.
Die wunderschöne ehemalige Klosteranlage auf der Klosterinsel gehört zu den bedeutendsten Schweizer Sakralbauten. Glanz und Fülle der prächtigen Innenausstattung sind überwältigend. Die Gestaltung der Rheinauer Klosterkirche erfolgte nach dem Vorarlberger Münsterschema.
Bereits 800 v. Chr. bestand ein erster Wall. Rund 700 Jahre später entstand hier eine keltische Grosssiedlung. Bis 1840 wurde die Befestigung auch als mittelalterliche Stadtmauer genutzt. Für den 2. Weltkrieg wurde der Keltenwall reaktiviert – jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Vier Bunker sollten verhindern, dass ein Feind aus dem Norden über die Halbinsel ins Landesinnere vorstossen konnte.
Die gedeckte Holzbrücke über den Hochrhein verbindet Rheinau im Kanton Zürich mit Altenburg, ein Ortsteil von Jestetten, und überquert somit die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Ihre Ursprünge gehen bis Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. Die jetzige Brücke ist 1806 eröffnet und 2003 sowie 2021 saniert worden.
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Die in der Region gefundenen Ausgrabungsobjekte sind im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg im Breisgau (DE) ausgestellt. Die ArCo-Museum-App bietet einen spannenden digitalen Einblick in die Archäologie der Region.
Erleben Sie 3D-Rekonstruktionen sowie Drohnenaufnahmen aus Altenburg und erfahren Sie so Wissenswertes zu den Kelten in Baden-Württemberg.
Kinder haben die Möglichkeit, mit dem Comic-Spiel «Briana und Enno: KeltenKids» spielerisch in die Welt der Kelten einzutauchen. Rätsel und Aufgaben sorgen für Spannung.
Die ArCo-Museum-App ist erhältlich im App Store und bei Google Play.