Gälenfritz

Verlassen Sie die Stadt Schaffhausen durch die letzten Häuserzeilen und verbringen Sie ein Wochenende zwischen Rebhängen, Bäumen und Blumenwiesen. Begleiten Sie die Römer auf ihrem Weg nach Vindonissa und folgen Sie der Strecke der ehemaligen Strassenbahn Schaffhausen–Schleitheim.

Herrliche Aussichten, kulinarische Highlights in der Heimat des Blauburgunders und Übernachtungsmöglichkeiten in Schleitheim und Hallau garantieren ein abwechslungsreiches Wochenende. Entdecken Sie in zwei Tagen die Schönheit der vom Weinbau geprägten Gemeinden des Regionalen Naturparks Schaffhausen. Dank optimaler ÖV-Anbindung kann die Tour beliebig gekürzt oder in Etappen begangen werden.

Zu den Routenunterlagen

Start in Schaffhausen

0,0 km

Beringer Randenturm

Der 1998 in Stahlwerkweise erbaute, 26 Meter hohe Turm löste den seit 1884 bestehenden, alten Turm ab. Bis zuoberst müssen 137 Treppenstufen und sechs Zwischenpodeste überwunden werden. Doch von ganz oben lockt ein weiter Blick über das Klettgau und auf die Alpen.

3,0 km

An diesem Ort

Löhningen

Das Dorfbild des Weinbaudorfs Löhningen zählt zum Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Begeben Sie sich auf die Suche nach der einzigen noch erhaltenen Haltestelle der Strassenbahn Schaffhausen – Schleitheim und bestaunen Sie in der Spitaltrotte die aus dem Jahr 1713 stammende, noch immer funktionstüchtige Weinpresse.

6,7 km

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Busfahrt von Löhningen nach Schleitheim

Schleitheim

Das Schleitheimertal war bereits zu Römerzeiten besiedelt. Iuliomagus, eine römische Kleinstadt, wurde an der Stelle des heutigen Dorfs Schleitheim errichtet. Es lag an der Verbindungsstrasse zwischen Vindonissa (Windisch) und Brigobannis (Hüflingen). Erfahren Sie mehr über das Dorf in einem der ansprechenden Museen, oder erleben Sie die schöne Natur entlang der Wutach.

6,7 km

An diesem Ort

Hohbrugg

An dieser Stelle verkehrte früher das «Schlaatemer Bähnli». Die knapp 19 km lange Strecke wurde 1905 eröffnet. Die Bahn transportierte in den Folgejahren nicht nur Personen, sondern diente auch als Material- und sogar Viehtransport. Am 1. Oktober 1964 fuhr die letzte Strassenbahn ins Klettgau. Sanierungskosten von 8 Millionen Franken bewogen die Stimmberechtigten zu diesem Schritt.

9,6 km

An diesem Ort

  • ÖV-Anschluss

Römerstrasse

Den Römern auf der Spur! Die Römerstrasse Neckar–Aare verläuft von Rottweil bis nach Windisch. Was wohl schon die Römer bemerkt haben: Von hier geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Weiten des Klettgaus, seine beschaulichen Dörfer und rebenbestandenen Hänge. Die Aussicht ist geblieben und Einiges dazu gekommen.

13,6 km

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  • Sitzgelegenheiten
  • Aussichtspunkt

Bergkirche St. Moritz

Bauern fanden in der Nähe der heutigen Kirche Gräber von Mitgliedern einer römischen Legion. Kurz später wurde die Kirche 1491 erbaut und Mauritius, dem Kommandanten der Legion, geweiht. 1529 wurde im Zuge der Reformation jeglicher Schmuck aus der Kirche entfernt. Dennoch wacht Mauritius noch heute in der für Hochzeiten sehr beliebten Kirche.

Oberhallau

Ein Besuch des beschaulichen Dorfs lohnt sich sehr. Optischer Mittelpunkt ist die 1751 erbaute Kirche, in deren Innern sofort auffällt: Die Orgel ist nicht wie üblich auf der Empore, sondern inmitten der Chorwand installiert. Grund dafür sind einige junge Männer, die 1922 beim Einbau der Orgel nicht auf ihre Plätze auf der Empore verzichten wollten. Wie es sich für eine Peterskirche gehört, ist das Tor tatsächlich immer unverschlossen und somit für spontane Besuche geeignet.

17,6 km

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Gälenfritz

1998 wurde bei der Renovation der Kirche Oberhallau das graue Ziffernblatt in ein helles Blau umgestrichen. In der Farbe des Wappens waren jedoch unglücklicherweise die Zeiger aus der Ferne nicht mehr erkennbar. Nach Protesten wurden die Zeiger nachträglich vergoldet. Vom Gälenfritz aus geniesst man nicht nur eine fantastische Aussicht, sondern hat auch die Zeit bestens im Blick.

18,3 km

An diesem Ort

  • Sitzgelegenheit
  • Aussichtspunkt
  • Feuerstelle

Gächlingen

Auf einem Acker neben dem Dorf wurden 2001 die ältesten Überreste sesshafter Bauern in der Schweiz gefunden. Man geht davon aus, dass die Funde vom Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. stammen. Jungsteinzeitliche Ackerbauern und Viehzüchter fanden hier alles, was sie zum Leben benötigten. Heute besticht Gächlingen mit seinem schönen Dorfbild, das von gut erhaltenen Riegelhäusern geprägt ist.

19,6 km

An diesem Ort

Ankunft in Gächlingen

19,6 km